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Hi, ich bin Kerstin und ich bin überzeugt:

Das Leben kann und darf leicht sein.

In diesem Sinne teile ich hier mein Wissen und meine Erfahrungen aus 14 Jahren Feng Shui und Energiearbeit

 

...für DEIN Leben mit Rückenwind

 

 

 

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Aufräumen - ein Weg zu deinem Wohlfühl-Zuhause

Das Thema Aufräumen ist eigentlich kein Kernbestandteil einer klassischen Feng Shui Beratung. Dennoch komme ich oft nicht daran vorbei. Immer dann, wenn sich zu viele Dinge in den Räumen ansammeln, blockiert dies auch den Fluss der Lebensenergie Qi. Und das macht sich im Leben meiner Kunden bemerkbar.

 

Wenn Unordnung und Gerümpel sich in der Wohnung erst richtig „breit“ gemacht haben, fällt es viel schwerer einen Anfang zu finden und die Ordnung wieder herzustellen. Vielleicht kennst du das ja …

 

Warum ist das so?

 

Unsere Wohnräume sind ein Spiegel unserer Seele. Das bedeutet, die Unordnung, die sich Bahn gebrochen hat, spiegelt ein (aktuelles) Lebensthema. Gleichzeitig wirkt diese Energie über die Räume immer wieder auf dich ein und hält dich in dem Zustand gefangen – ein Teufelskreis, der Veränderung erschwert!

 

Wenn du mehr über dieses spannende Thema erfahren möchtest, schau in meinen Artikel "Mit Rückenwind zum neuen Ich"

 

Hinzu kommt, dass es am Anfang eines Prozesses viel mehr Energie braucht, um zu starten, als später wenn es läuft. Das ist Physik ;-)

Um die nötige Aktivierungsenergie für neue Projekte aufzubringen, hole ich mir gerne Rat und Unterstützung.

Und wenn der Anfang erst gemacht ist, läuft es viel leichter!

 

Damit deine Aufräumaktion von Erfolg gekrönt wird, habe ich für dich Rat von einer Expertin eingeholt. Heike Eberle von Ordnung4you hat mir Interessantes aus ihrer täglichen Praxis verraten - einschließlich ihrer 3 besten Aufräumtipps.

 

Liebe Heike, du hilfst deinen Kunden ihre eigene Ordnung zu schaffen und dauerhaft zu erhalten. Würdest du dich als „Ordnungscoach“ bezeichnen?

 

Ich bezeichne mich lieber als Ordnungs-Partnerin oder Ordnungsexpertin, letztendlich coache ich sicherlich auch meine Kunden.

 

Wie bist du zu diesem Beruf gekommen?

 

Mir hat Aufräumen immer Spaß gemacht, schon als Kind. Das Aufräum-Gen habe ich von meinem Vater geerbt, der sehr strukturiert und klar arbeitet. Neulich erst hat mir eine Physiognomikerin gesagt, mir sei die „Fähigkeit zur Ordnung ins Gesicht geschrieben. Wer Ordnung suche, fände sie bei mir. Ich hätte mein Talent zum Beruf gemacht.“ So ähnlich sehe ich das auch.

Ich habe jahrelang als Office-Managerin und GF-Assistentin gearbeitet und mir dann überlegt, dass ich viel lieber die Vorteile von Ordnung und Struktur an andere weitergeben möchte.  

 

Marie Kondo, die japanische Aufräum-Ikone  und Bestsellerautorin sagt: „Aufräumen bedeutet, die eigenen Wert zu definieren und in den Vordergrund zu stellen.“ Was bedeutet Aufräumen für dich?

 

Aufräumen und Ordnung schaffen bedeutet für mich Klarheiten schaffen, den Überblick zurück gewinnen, Ballast loswerden und endlich wieder befreit durchatmen können. Ordnung erleichtert das Leben ungemein. Darin liegt meine Hauptmotivation. Ich möchte, dass sich meine Kunden wieder ordentlich wohlfühlen.  

 

 

 

Gibt es ein „Kernproblem“, das alle deine Kunden gemeinsam haben oder sind die Gründe, warum du zu Hilfe gerufen wirst, verschieden?

 

Die Gründe sind oft verschieden, aber ein Hauptproblem kann ich nennen: Es mangelt sehr oft an einer passenden Grundstruktur. Das betrifft die Anordnung der Dinge und die Zuweisung von geeigneten Aufbewahrungsorten. Hier rate ich, erst für eine Grundordnung zu sorgen und dann ins Detail zu gehen, nie umgekehrt.

 

Was war dein bemerkenswertester Auftrag?

 

Dass ich einer Familie mit vier kleinen Kindern konkret dabei helfen konnte, endlich eine Wohlfühl-Ordnung in ihre Vierzimmerwohnung einziehen zu lassen. Das Arbeiten miteinander fand in einer wunderbaren, privaten Atmosphäre statt und alle Mitbewohner waren daran beteiligt. Echt schön.  

 

Was war dein größter oder schönster Erfolg?

 

Bei mir zählen mehr die immer währenden kleinen Erfolge, die ich nach einer Ordnungsaktion miterlebe. Die strahlenden Gesichter, die entspannten Schultern der Kunden, die positiven Feedbacks und die deutlichen Vorher-Nachher-Effekte. Das nehme ich als persönlichen Erfolg stets mit und freue mich gemeinsam mit meinen Kunden.

 

Wie gelingt es deinen Kunden nach der gemeinsamen Aufräumaktion dauerhaft Ordnung zu halten?

 

Schon während der Ordnungsaktionen achte ich auf die individuell passenden Ordnungslösungen. Es gibt keine allgemeingültige Struktur, die für jeden passt. Sie muss immer auf den oder die Einzelne(n) zutreffen. Dann klappt es auch mit der Einhaltung der Ordnung. Außerdem reden wir viel miteinander und ich gebe ständig Tipps und Anregungen, die ihre Wirkung deutlich und nachhaltig zeigen.  

 

Dein Motto lautet „Aufräumen mit System“ . Was verstehst du darunter?

 

Ich schaue mir bei der Startberatung vor Ort zuerst alle Räume an, insbesondere die Bereiche, in denen die Unordnung überhandgenommen hat. Dann erfrage ich die Wünsche und Vorstellungen meiner Kunden. Mit einem Gesamtkonzept vermittele ich anschließend die notwendige Ordnungsstruktur, sorge für den geeigneten Anfang und die "richtige" Reihenfolge bei der Ordnungsarbeit.

Und ich packe ordentlich mit an beim Sortieren, Ausmisten, Entsorgen und Aufräumen.

 

Verrätst du uns deine besten Aufräumtipps?

 

Tipp 1: Prioritäten festlegen

Ich empfehle meinen Kunden zuerst ihre Prioritäten zu finden und festzulegen. Mit den Fragen "Was stört Sie am meisten? Was möchten Sie zuerst verändert haben?" klappt das hervorragend.

 

Ich ermuntere sie, alles aufzuschreiben und dann ganz persönliche Dringlichkeitsnummern zu vergeben. Anhand der Nummern lässt sich prima die Reihenfolge bestimmen, womit wir starten und was als nächstes an der Reihe ist.

 

Eine Kundin spiegelte mir zurück, dass mit dieser Methode bei ihr ganz andere Bereiche in den Vordergrund getreten seien, als sie gedacht hätte. Wir starteten in ihrem Fall mit der Küche und nicht dem Arbeitszimmer, da sie hier tagtäglich arbeitet und das Chaos nicht mehr aushielt.

 

Tipp 2: Fokussieren

Meine Erfahrung hat gezeigt, dass es sich absolut lohnt, immer nur ein Aufräumthema anzugehen und sich darauf zu konzentrieren. Das Hin- und Herspringen zwischen verschiedenen Bereichen verwirrt nur und bringt wenig.

 

Wenn ich beispielsweise mit einem Kunden im Arbeitszimmer den Schreibtisch aufräume, beschäftigen wir uns primär mit den Dingen auf dem Tisch. Wie es in den Regalen, Schränken oder innerhalb der Ordner aussieht, wird zweitrangig behandelt und kommt im nächsten Schritt dran. Fokussieren auf ein Thema und dranbleiben, das ist goldrichtig.

 

Tipp 3: Namen/Oberbegriffe finden

Wenn ich zu meinen Kunden komme und mir die Räumlichkeiten anschauen, frage ich ganz oft: "Wie nennen Sie dieses Zimmer? Wofür nutzen Sie diesen Raum?" Oftmals ernte ich erstaunte Gesichter, da sich viele darüber keine konkreten Gedanken gemacht haben. Dabei liegt hier das Geheimnis:

 

Wenn Räume oder Bereiche klar benannt werden und die Nutzung ebenso klar definiert ist, entsteht Ordnung fast von allein.

 

So wird deutlich, was in den Raum hineingehört und was eben nicht. Bestes Beispiel ist hier das Arbeitszimmer, das oftmals auch als Abstellkammer dienen muss. Kein Wunder, dass sich hier alles Mögliche ansammelt, vom Kinderspielzeug, über den Wäscheständer bis hin zu leeren Kartons. Werden klare Oberbegriffe gewählt, findet jedes Töpfchen auch sein Deckelchen.

 

 

Ich freue mich, wenn der Artikel dich inspiriert, dich mit dem Thema Aufräumen auseinanderzusetzen.

Wie hältst du deine Ordnung? Hast du ein bestimmtes System oder Vorgehen? Oder bist du mehr der Typ „Aufräumen wird überbewertet“ ?

 

Ich bin gespannt auf deinen Kommentar. Du kannst auch gerne Fragen an Heike oder mich stellen. Und wenn du dir tatkräftige Unterstützung wünschst, kontaktiere Heike oder mich.

 

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Heike Eberle ist eine bekennende Ordnungsliebhaberin. Vor zehn Jahren hat sie mit "Ordnung4you - Aufräumen mit System!" ihren Ordnungsservice ins Leben gerufen und hilft seitdem Menschen ihr Leben in Ordnung zu bringen. Mit Begeisterung, Empathie, Diskretion und Ideenreichtum geht sie das Thema Ordnung an und sorgt für individuelle Ordnungslösungen. Getreu dem Motto: Gemeinsam schaffen wir Ihre Ordnung!

Foto: Fotostudio Marlies, Idstein

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